Seelenalter: Alte Seelen sind so unglaublich anders als ihr Umfeld

Alte SeeleAlte Seelen _ Wera Näglern _ Wera Nägler

Alte Seelen? Stell dir vor, du gehörst zu den Alten Seelen. Und du hast dies als Kind intuitiv gespürt und jetzt als Erwachsener … hast du im schlechtesten Fall all das und wer du selbst bist, vergessen.

Alte Seelen erkennen sich in ihrer Kindheit oft besser als im Erwachsenenleben. Als Kind spüren sie eine Verbundenheit mit der Natur, mit Tieren, mit Menschen auf eine Art, die hinter alle Kulissen schaut. Bis sie merken, dass das bei den Kindern und auch bei den Erwachsenen in ihrem Umfeld a) nicht so ist und b) anderen unangenehm/schmerzhaft ist (vor allem den Eltern) oder es sogar c) unerwünscht ist.

Dann treffen diese Kinder mit der Alten Seele oft eine schmerzhafte Entscheidung. Lies mehr darüber in diesem Blogbeitrag und wie du als Alte Seele in dir selbst nach Hause kommst.

Alte SeeleAlte Seelen _ Wera Näglern _ Wera NäglerViele spüren es intuitiv, dass sie eine Alte Seele sind

Erstaunlich viele Menschen haben ohne über irgendwelche Informationen zu verfügen, das Gefühl, irgendwie „alt“ zu sein im Vergleich mit den Menschen in ihrem Umfeld. Ohne dass sie sich das erklären können. Sie spüren eine Verbindung mit der geistigen Welt, die für sie oft so selbstverständlich wie Atmen ist.

Wenn eine Alte Seele sich als Erwachsener erkennt, kann sie mühelos den Weg ihrer Kindheit erkennen.
Sie sieht auch den Preis, den sie bezahlt hat.
Und es ist ihr Weg, sich damit zutiefst auszusöhnen.

Wenn, ja wenn alles gut verläuft. Denn um es gleich vorweg zu sagen: immerzu heilig und buddha-mäßig hockt kaum eine Alte Seele auf einem imaginären Meditationskissen. Sie sind genauso im Hier und Jetzt wie alle anderen. Aber trotzdem ist es bei ihnen anders. Dazu kommen wir gleich noch.

Dein Seelenalter bestimmt, wie du mit Problemen und Gefühlen umgehst

Wie wäre dein Leben, wenn du ein Gefühl dafür hättest, ob du zu den Jungen Seelen, Reifen Seelen oder Alten Seelen gehörst? Denn je nach Seelenalter gehst du mit Problemen, Zweifeln, unangenehmen Gefühlen und Gedanken unterschiedlich um.

Junge Seelen beispielsweise blenden Probleme und Zweifel einfach aus oder leugnen alle Konflikte. Reflektion? Fehlanzeige! Innenschau? Unbekannt! Junge Seelen haben andere Qualitäten und andere Aufgaben. Als Seele und ganz wichtig: in unserer Gesellschaft. Lies hier von den Jungen Seelen und schau das Video dazu.

Ganz anders Reife Seelen. Reife Seelen arbeiten alles, aber auch ALLES auf. Was bis zu 25 Inkarnationen umfassen kann. Was für eine Leistung! Reife Seelen bewegen sich zunehmend sicher zwischen diesem und früheren Leben, zwischen der geistigen Welt und dem Hier und Jetzt. Lies hier von den Reifen Seelen und schau das Video dazu.

Schau am besten jetzt das Video über Alte Seelen

Mehr Infos und eine Übung zum Mitmachen gab es im Online-Coaching. Du kannst dir die Aufzeichnung kostenfrei anschauen und mitmachen: http://mein-selbstcoaching.de/lm-alte-seelen-lp/

Doch lass uns jetzt tief Eintauchen in die Welt der Alten Seelen, so wie ich das in meiner Arbeit als Begleiterin Reifer und Alter Seelen erleben darf.

In meiner Welt haben wir eine Seele und ein Seelenalter, vielleicht das Seelenalter der Alten Seele

In meinem Blogbeitrag Was, wenn du eine Alte Seele wärst? Ein Coaching für Alte Seelen ist kein Geheimnis habe ich einiges vom Seelenkonzept nach Dr. Varda Hasselmann und Frank Schmolke vorgestellt. Jetzt will ich dich direkt auf die Merkmale der Alten Seelen hinweisen.

Es ist wunderschön, eine Alte Seele zu sein, aber …

… aber Alte Seelen sind oft von einem Umfeld umgeben, dass komplett anders ist als sie selbst. Das, was in der Gesellschaft gilt („schneller-höher-weiter“) ist für die Alte Seele nicht passend. Sie ist in der Regel unverstanden. Und findet trotz aller Anstrengungen – meist seit der frühesten Kindheit – nicht heraus, wie sie sein und was sie tun muss, um so zu sein, wie alle anderen.

So zu sein wie alle anderen, ist der Alten Seele nicht möglich.
Sie ist so anders.
Sie ist in der Minderheit.
Es macht sie oft müde.
Sie ist oft einsam und fühlt sich nicht dazugehörig, selbst in einer großen Familie nicht.

Und oft stößt die Alte Seele gerade in der Familie auf das größte Unverständnis.

So dass sie sich verleugnet.
So dass sie sich verdreht.
So dass sie sich klein und dumm und kraftlos macht.
So dass sie sich von allen Kanälen versucht „abzuschalten“.
So dass sie immer und immer wieder dieses Gefühl, fremd und falsch zu sein bekämpft.
Und damit den Kampf gegen sich selbst führt.

Und zwar so lange, bis sie sich anerkennt, annimmt und sich selbst bedingungslos liebt.

Bis sie sich anerkennt, annimmt und sich selbst bedingungslos liebt

Sind die Eltern, die Familie, die Gesellschaft böse?
NEIN!
Die Alte Seele braucht dieses Umfeld.
Sie wünscht sich etwas anderes.
Sie sehnt sich nach Gleichgesinnten.
Sie weint vor Freude und ist dankbar, wenn sie solche Menschen trifft.

Weil es so kostbar ist.

Es ist kostbar und selten, dass die Alte Seele viele Gleichgesinnte trifft

Gleichgesinnte Alte Seelen tun ihr gut. Doch wird sie sie selten automatisch in ihrem direkten Umfeld vorfinden. Dort sind eher die Jungen Seelen, mit viel „Glück“ sogar Reife Seelen. Es ist aber kein Zufall, dass die Alte Seele sich Junge Seelen als Eltern sucht. Denn dadurch WIRD sie ihren Weg gehen. Und sich durch alle Schichten ihres Seins und ihres Gewesen-Seins durcharbeiten. Auf eine Art und Weise, in einer Tiefe, wie es nur eine Alte Seele kann.

Aber so findet sie im Kern zu sich. Mit „Wohlfühl-Eltern“ und „geistig-energetischen-Airbag-Eltern“ wären – so meine Vermutung – die notwendigen Entwicklungsschritte nicht möglich. Trägheit und so …

Durch die vorherrschende Jung-Seelen-Dominanz lernen Alte Seelen, sich auf sich selbst und ihre Verbindung zur geistigen Welt zu vertrauen.
Daraus ziehen sie ihre Kraft.
Und die brauchen sie auch.

Denn die Herausforderungen der verschiedenen Entwicklungsstufen von Alt 1, Alt 2 usw. sind genauso herausfordernd, anstrengend, aussichtslos-scheinend wie für die anderen Seelenalter. Und das immer mit der zunehmenden Gewissheit, dass alle diese Phasen das letzte Mal im irdischen Körper durchlaufen wird.

Alte Seelen-2Alte Seelen sind in der geistigen Welt unterwegs

Junge Seelen wissen nicht oder leugnen, dass es sie gibt: die geistige Welt. Oder sie versuchen dorthin zu kommen und stellen fest, dass dies bestenfalls 30-Sekunden-Gastspiele sind. Und dass sie nicht wissen, wie sie wieder dorthin kommen können. Was sie meist auch nicht wirklich wollen. Reife Seelen lernen immer besser, sich mit der geistigen Welt zu verbinden, sich dort zu bewegen und zurecht zu finden. Je älter sie werden, desto besser wird’s! Und es wird leichter, zielgerichteter und erfüllender.

Die Alte Seele IST so leicht mit der geistigen Welt verbunden, dass es ihr oft nicht auffällt. Viele meiner Coachingkund*innen sagen mir seit vielen Jahren alle das Gleiche:

„Es ist leicht und angenehm in der Verbindung mit der geistigen Welt. Ich weiß alles. Ich bin alles. Es ist alles da, es ist alles klar. Ich bin verbunden auf eine Art, die ich nicht beschreiben kann. Und die ich schmerzlich vermisse, wenn ich mich auf das Hier und Jetzt einlasse. Ich könnte mich immer dort aufhalten. Das wäre mir das liebste.“

Wie ist das bei dir? Kennst du das oder hast du eine Ahnung, die leise in dir antwortet?

Die Alten Seelen meiner 1:1-Leute sagen aber auch:

„Es ist so anstrengend hier. Alles, aber auch alles ist so schwer. So langsam. So verwirrend. So einsam. So oberflächlich. So schwer. Am liebsten würde ich diesen Körper aufgeben, um immer diese Verschmelzung und Einheit zu spüren.“

Auch das ist die Realität vieler Menschen, die als Alte Seelen unter uns sind. Sie sind einsam. Sie sind einsam auf eine Art und Weise, die wir, die wir jünger sind, nicht erfassen können. Und auch nicht versuchen brauchen, diese Einsamkeit nachzuempfinden. Denn das geht für uns nicht.

Es ist der Weg der Alten Seele.
Den gehen wir alle einmal.
Du gehst ihn irgendwann.
Und ich gehe ihn irgendwann.
Und weißt du – dann wird es gehen!

Alte Seelen sind kostbar für uns alle, denn immer auch helfen sie uns jüngeren Seelen und unterweisen uns – direkt oder indirekt

Die Alte Seele bekommt viele Geschenke der geistigen Welt.
Nicht immer kann sie sie annehmen.
Nicht immer kann sie sie nutzen.

Die Alte Seele schaut auf den gesamten Reichtum ihrer Inkarnationen.
Und: sie erinnert sich!
Ein prallgefülltes Archiv an Fähigkeiten, Erfahrungen und Wissen.
Und nicht immer kann sie es nutzen.

Und oft ist es das, was die Alte Seele ihre innere Zerrissenheit so schmerzlich spüren lässt

Zu spüren, WER sie ist.
Zu spüren, WAS sie in sich trägt.
Zu spüren, WOHIN ihre Sehnsucht sie trägt.
Zu spüren, WOFÜR sie da ist.

Und es doch irgendwie nicht erreichen zu können.

Ich glaube nicht, dass Nicht-Alt-Seelen die Tiefe dieser Verzweiflung erfassen können. Ich teile in meinen Coachings oft dieses Feld für und mit den Alten Seelen, wenn ich sie dorthin führe, wo für sie der nächste Wachstumsschritt ist. So habe ich eine tiefe Wahrnehmung dafür.

Doch ich mache mir da nichts vor: Ich bin eine späte Reife Seele und ich spüre voller Achtung und Liebe, welche Tiefen für Alte Seelen möglich sind … und für mich noch nicht. Und das ist gut so.

 

Alte Seelen-3

Und jetzt kommts: Das ist das, was Alte und nur Alte Seelen können

Ich schreibe ja aus meiner Erlebniswelt als Coach. Denn seit sehr vielen Jahren kommen wenige Junge Seelen, viele Reife Seelen und viele Alte Seelen zu mir. Und es gibt in meiner Arbeit immer diese eine Stelle, wo wir voll am/im Thema sind und die Welt verändern. Bei den Jungen Seelen beginnt jetzt das Arbeiten am Verändern. Bei den Reifen Seelen auch, nur dass es leichter und schneller geht und tiefer. Und es braucht weniger Erklärungen und weniger “Beschwichtigung”, dass alles gut ist.

Bei den Alten Seelen ist es meist (nicht in jeder Sitzung und nicht bei jedem Thema, aber MEIST) so:

Wir tun und machen …
sind an diesem Punkt, den ich beschrieben habe …
ich mache meist noch eine Intervention …
und warte ab, wie eine Alte Seele kraft ihres Bewusstseins alles ins Lot bringt.

Abwarten.
Dabeisein.
Genießen.
Dankbar sein.
Das ist mein Beitrag an dieser Stelle.

Das ist immer wieder eine unglaubliche Erfahrung für mich. Habe ich erst heute morgen und gestern erlebt.

Die Alten Seelen machen … keine Ahnung, was sie machen

Sie WISSEN plötzlich. Umfassend.

Sie VERSTEHEN plötzlich. Umfassend.

Sie BEGREIFEN alles. Umfassend.

Sie DREHEN alles.

Sie LASSEN alles an die richtige Stelle gleiten.

Sie TUN nichts und es geht SEHR schnell.

Sie sind FERTIG.

Puh, hast du ein Gefühl dafür bekommen können, zu was wir Menschen in der Lage sind? Alte Seelen je nach ihrer Seelenreife innerhalb des Alten Zyklus. Und auch du wirst es können … später mal, wenn du jetzt eine Junge oder Reife oder frühe Alte Seele bist. Irgendwann können wir das alle. Einfach so!

Zuletzt: Daran möchte ich dich erinnern, wenn du eine Alte Seele bist

Ob du es fühlst oder nicht. Und auch in deiner dunkelsten Stunde erinnere dich:

Du bist unendlich geliebt.

LG, Wera
Expertin für das Seelenbewusstsein

Seelenalter: Reif 7

PS: Ich lade dich ein zur 3-teiligen Serie über die Seelenalter: Dabei geht es um die Jungen Seelen (Teil 1), die Reifen Seelen (Teil 2) und die Alten Seelen (Teil 3). Du kannst dir die 3 Aufzeichnung (jeweils 1 Stunde) kostenfrei bestellen

Wera Nägler

Wera Nägler

Wera Nägler, seit über 20 Jahren wandelbare Solo-Unternehmerin, vermittelt ihr Wissen, wie man emotionale Probleme so löst, dass man sich klar, zufrieden und souverän fühlt. Reife und Alte Seelen können sich besonders gut wiederfinden.
Sie bringt Menschen dazu, aktiv zu werden und nutzt als Trainerin, Coach und Autorin alle Möglichkeiten, um neue Wege und frische Perspektiven zu vermitteln.

Sie ermutige ihre Kund*innen, aus unergiebigem und destruktivem Denken auszusteigen. Damit das gelingt, lehrt sie, wie man am Verstand vorbei direkt ins Unterbewusstsein kommt, um dort wirklich etwas zu verändern.
Wera Nägler

40 Comments

  • Sybille

    Reply Reply 21.07.2018

    Liebe Wera,

    vielen Dank für Deine liebevolle Arbeit.
    Du hast mich tief berührt und etwas, das ich vergraben hatte, ist gerade an die richtige Stelle gefallen.
    Ein Wort, ein Satz und plötzlich ist es klar.
    Ich fühle mich gesehen und spüre, dass mich das wirklich zutiefst erstaunt.
    Danke von Herzen <3
    Sybille

    • Wera Nägler

      Reply Reply 23.07.2018

      Liebe Sybille, ich freue mich sehr für dich, dass du hierhergefunden hast, um dich mit einem Satz, einem Wort erinnern zu lassen. Danke für dein Mitteilen. Herzlichst, Wera

    • Veronika Franz

      Reply Reply 27.03.2019

      Liebe Sybille,

      es gibt Worte und Sätze, die durchbrechen wie ein Laserstrahl alle Barrieren und (be)rühren Deinen Kern. Dein Kern rührt (bewegt) sich. Das ist eine unglaublich inspirierende Erfahrung. Das bist DU!

      Die Erfahrung lehrt mich, dass nicht alle diese Berührungen auf den ersten Blick “angegehm” sein werden. Doch werte nicht und übe Dich in Geduld. Vertraue Dir. Dein Kern wird aus Sch….. Gold machen. Ich wünsche Dir,dass Du in dieser Achtsamkeit bleibst. Du bleibst damit bei Dir.

      In Liebe

      Veronika

  • Kathrin

    Reply Reply 30.07.2018

    Liebe Wera,

    ich bin grade auf diesen Artikel gestoßen. Keine Ahnung warum, ich habe einfach den Begriff “alte Seelen” gegoogelt, weil ich irgendwie immer öfter daran denke. Ich will nicht behaupten, dass ich eine bin. Aber ich habe schon das Gefühl ” anders” zu sein, ja auch innerlich einsam, obwohl ich einen großen Bekanntenkreis habe. Ich habe zwei Kinder. Ich weiß, das klingt verrückt, aber ich habe das Gefühl, meine Tochter und ich kennen uns schon vor diesem Leben. Unsere Verbindung ist anders, sie versteht mich besser, als jeder andere Mensch, obwohl sie erst 9 Jahre alt ist. Als sie 2 war, sagte sie zu mir:” Wenn wir tot sind, sind wir dann noch immer noch befreundet?” Wir hatten nie über so ein Thema gesprochen und doch kam mir ihre Frage logisch vor. Ich kann es irgendwie nicht erklären. Auch Tiere kommen gerne zu mir. Sogar Tiere, die laut Besitzer sehr scheu sind und eigentlich zu niemanden gehen. Darüber denke ich immer häufiger nach. Ich habe meistens auch eine sehr gute Menschenkenntnis iund ich werde von meinen Freundinnen gerne auch Hobbypsychologin genannt. Keine Ahnung, ich denke halt immer nach. Warum ist dies so, was fühlt wohl diese Person? Ich bin sehr viel am Grübeln, manchmal auch sehr traurig, wenn ich sehe, wie Menschen sich verhalten. Ich bin eigentlich ein Mensch, der mitten im Leben steht , aber dieser Gedanke drängt sich immer mehr in mein Bewusstsein. Klingt das zu verrückt? Ich musste jetzt einfach schreiben, vielleicht kannst du mir sagen, ob das irgendwas zu bedeuten hat oder ich einfach ein Sensibelchen bin.

    • Wera Nägler

      Reply Reply 31.07.2018

      Liebe Kathrin, ich jedenfalls finde dich weder ein “Sensibelchen” noch sonstwie merkwürdig. Eher bemerkenswert, wie du dich gerade von deiner Intuition leiten lässt.

      Und ja klar haben wir manches Mal das Glück, dass wir Seelen-Weggefährten nicht nur im Laufe unseres Lebens treffen, sondern dass wir familiär verbunden sind. Dann fällt das “Wiedererkennen” weg, weil man von Anfang an zusammen ist.
      Was du hast, ist also etwas zum genießen 🙂 und weil ihr euch so gegenseitig am meisten beim Wachsen helfen könnt.

      Übrigens stehe ich auch mitten im Leben und werde jeden Tag “spiritueller” ;-). Ich bemerke das immer noch sehr gut bei mir, weil ich die ersten 30 Jahren meines Lebens sehr ignorant und von mir/meiner Seele abgewendet gelebt habe. Und eine neue Welt in mir entdeckte, als ich auf dem Weg war. So wie du anscheinend auf deinem Weg bist. Viel Entdeckungsfreude dabei für dich! LG, Wera

    • Veronika Franz

      Reply Reply 28.03.2019

      Liebe Kathrin,
      was Du beschreibst ist überhaupt nicht verrückt.
      Mir geht es mit Tieren, Pflanzen und Menschen genauso. Einen grünen Daumen hatte ich schon immer. Mit Tieren geht es mir auch so. Haustiere sitzen wupps auf meinem Schoss. Andere fühlen sich in meiner Nähe wohl. Wildvögel, Eichhörnchen, Bienen, Wespen, kommen z.B. auf meine Hand. Mäuse, die meine Katze ins Haus bringt, ebenfalls und so kann ich sie relaxt nach draußen befördern. Ein Kamel wollte mir sogar mal einen Zungenkuss geben ….. das ging dann doch zu weit ….
      Vor 10 Jahren entdeckte ich dann, dass ich diese Anziehungskraft auch für bestimmte Menschen habe und dass da scheinbar ein GANZ enges Band war, obwohl sie ANDERS schienen als ich. Da glaubte ich, ich werde verrückt. Kann nur sagen: Achterbahnfahrt der Gefühle. Und ich googelte, was das Zeug hielt! Keine Antwort schien zu passen. Bis ich von selbst dahinter kam, was ich LEBEN wollte: Bedingungslose Liebe.
      Und ich dachte: Wow, Durchbruch! Pustekuchen. Je mehr ich es leben wollte, desto mehr schoss ich mir ins Knie damit. Wenn Du an Deinen Lidschlag, an Dein Schlucken, an Deinen Atem denkst, wird er unregelmäßig. Und ich kam dahinter: Lass es geschehen. Freue Dich, wenn es geschieht. Denke NICHT drüber nach. Lasse Dich leiten und tragen.
      Wenn ich „toter Mann“ auf dem Wasser spiele, ist das ein befreiendes Gefühl. Ich werde getragen. Ich muss nix tun. Doch wehe, ich tue doch IRGENDWAS. Sofort ist das Gefühl der „Getragenheit“ weg und Du verbrätst viel Energie, um den Urstand wieder herzustellen. Und das klappt nur, wenn Du wieder loslässt – die Kontrolle abgibst.
      Viele fragen mich: wie machst Du das? Ich weiß es nicht. Vielleicht eine Erfahrungssache. Manchmal ist es halt besser, den Verstand auszuschalten und anzunehmen, was gerade IST.
      Heißt ja nicht, dass man die Kontrolle TOTAL abgibt. Die Erfahrung lehrt, wann es geboten ist und wann nicht.
      Tiere, Pflanzen, Menschen – die spüren das. Ehrlich gesagt will ich auch nicht wissen, warum. Es genügt, dass ich es weiß und das es gut ist.

      In Liebe

      Veronika

  • René

    Reply Reply 05.08.2018

    Nun ja,
    Bin ich eine alte Seele oder eine junge oder gar nichts von beiden. Welche Bedeutung hat es überhaupt für mich? Ich weis es nicht und weis auch nicht ob ich es wirklich wissen möchte, da es wohl keine wirkliche Relevanz hat in meiner Entwicklung. Es gibt, wenn ich mich zurück erinnere an mein diesiges leben, viele punkte die ich meist, und obwohl sie offensichtlich waren ignoriert habe. Zum teil bewusst. Zum größten Teil bewusst. Mein Name ist René. Ein eher ungewöhnlicher Name aus dem Bereich in dem ich geboren wurde. Er bedeute der Wiedergeborene. Meine Mutter hat ihn gewählt aus … Ich weis es nicht mehr. Sie erzählte mir diese Geschichte, doch ich habe sie wieder vergessen. Mir fallen dinge auf wie aussagen von Menschen in meinem Umfeld, welche ich sofort erkannte oder erst später, als sie mir wieder eingefallen sie. Einen Teil habe ich wieder geschrieben, um sie nicht zu vergessen, einen teil hat sich mir unauslöschlich eingebrannt in mein Gedächtnis. Eine Verbindung zur Schöpfung hatte ich schon immer. In meiner ersten lebenshälfte habe ich diese aber konsequent ignoriert oder sie in einer Leidenschaft gegenargumentiert. Alles Verstands logische Argumente. Mit Religionen konnte ich nie etwas anfangen. Sie erschienen mir zu sehr darauf ausgelegt zu sein, Menschen zu unterdrücken und sie in ihren wirklichen sein zu behindern. Auch gegen sie habe ich leidenschaftlich argumentiert. Meist mit Argumenten die ich aus ihren eigenen Religionsbüchern benutzt habe. Mir ging es nicht darum sie von etwas Anderen zu überzeugen, sondern eher darum sie dazu zu bringen darüber nachzudenken. Dabei ist es stets egal gewesen wie ihr letztendlich Schluss daraus ist. Vielmehr war es ein versuch sie aus ihren erlernten Strukturen ausbrechen zu lernen. Aufzuzeigen das es vielleicht doch anders sein könnte als dass was sie glauben. Ich konnte Menschen immer berühren. Aus die unterschiedlichste Art und weise. Meist auf der ebene des Herzen. Warum dies so war und ist, ist mir meist nie wirklich bewusst gewesen. Rückblickend auf mein bisheriges leben habe ich immer bewusst die falschen Entscheidungen getroffen. Dies obwohl ich schon vorher wusste, dass es die falschen sind. Eine Art der Selbstzerstörung. Als ich immer sehr jungen alter war, hatte sich der Gedanke in mir manifestiert, dass alles sehr sinnlos ist und ich meine Zeit hier auf dieser erde nur abzusitzen habe, bis ich wieder nach hause kommen. Zeitlebens habe ich das Gefühl ein Nomade zu sein. Immer rastlos und nirgends zu hause. Einmal hatte ich einen Traum in dem mir bewusst wurde, dass ich hier auf der erde gefangen bin wie in einem Gefängnis. Ich bekam Platzangst. Ich erwachte aus diesen Traum und ging auf das WCs. Danach schlief ich wieder ein und träumte ich schwebe allein im Universum. Es war ein so schönes Gefühl. Ich fühlte mich frei wie nie zuvor. Oft nehme ich bewusst wahr, dass mich Menschen anschauen als etwas, dass sie nie so gesehen haben. Wie ein kontakt zu etwas Anderen. Es sind meist kurze Augenblicke. Meist in Großen Menschenmengen. Als ob sie irgendeine Verbindung zu mir wahrnehmen. Jetzt in meiner zweiten lebenshälfte erkenne ich mich immer mehr an als dass was ich bin. Ich ignoriere und verleugne mich nicht mehr. Ich bin was ich bin. Ich bin weder bedeutungsvoll noch bedeutungslos. Ich bin René. Und ich möchte nach hause, obwohl dies nicht das irdische hier ist. So werde ich weiter warten auf den tag da es sein wird. Ich hatte sehr früh die Theorie, dass wir ewig sind, nur, dass wir es nicht merken oder wissen. Früher war es ein schlimmer Gedanke für mich. Ewig sein zu müssen. Heute ist es aufgrund meines Wissens anders geworden. Heute ist es anders geworden. Wenn ich mit Menschen rede schauen sie mich mit Großen Augen an und können meist nicht genug bekommen von dem, was ich erzähle. Ein gast mit dem ich nicht direkt erzählt habe an einem Nachbartisch, in einem lokal in dem ich arbeite, meint zu seinem Tischpartner, sie könne mir stundenlang zuhören über, dass was ich erzähle. Eine Arbeitskollegin sagte mir einmal „weist du René, es gibt immer Menschen bei denen man sagt der ist so wie einer dem man kennt, bei dir ist es nicht so. du bist einzigartig. Ich hatte mal ein Gespräch mit einem Moslem auf einer Arbeit. Wir fuhren den ganzen tag zusammen Farben aus und ich erklärte ihm wie meine Ansicht über die dinge sind, wie ich sie sehe. Und es dauerte nicht lange und seine frage für mich kam völlig überraschen. Er fragte mich welcher Religion ich angehören und ob er dieser auch beitreten könne. Ich habe eine fast schon unglaubliche Wirkung auf Menschen. Doch mich selber bringt es nicht wirklich weiter. Es erfühlt mich mit Freude im herzen, wenn ich diese im herzen berühren kann. Doch ich selber fühle mich in diesem Meer von liebe, die ich erfahre dennoch allein. Es ist irgendwie eigenartig. Ich werde geliebt und habe trotzdem das Gefühl von Einsamkeit in mir, solange ich zurück denke. Ich Weiß ich bin im Prozess der Evolution meiner Seele. Ich Weiß das es kein gut oder böse gibt, kein richtig oder falsch, kein schön oder hässlich. So habe ich es mir zur Aufgabe gemacht mein Gedanken darüber zu teilen und geben den Menschen mit dass das leben uns liebt. Bedingungslos. Dass niemand fehl gehen kann in dem was er macht und es kein scheitern gibt. Es ist nicht unsere Bestimmung zu scheitern. Unsere Bestimmung ist zu erschaffen und zu kreieren ohne dem Ergebnis behafte zu sein. Nur der Erschafungsprozess ist worauf es ankommt. Und wenn dieser nicht mehr dem entspricht was wir sein wollen können wir mit einer neuen Entscheidung ein neues selbst von uns erschaffen. Wir sind nicht hier um etwas zu lernen, den alles wissen ist schon in uns. Wir sind hier um dieses wissen in Erfahrung umzusetzen. Dabei können wir jede Erfahrung immer wieder neu machen oder sagen wir möchten eine neue Erfahrung erschaffen. Jeder wie ihm beliebt. Es ist jedem seine freie Entscheidung. Doch am ende werden wir erfolgreich sein. Ein scheitern ist nicht möglich oder vorgesehen. Keine Ahnung warum ich dies alles schreibe oder ob es für irgendjemand sinn macht. Es ist wie es ist. Das Leben liebt uns. Ich denke „zaubre den Menschen ein lächeln ins Gesicht und du gewinnst ihre Herzen. Das ist ausreichend für mich im Augenblick, wenn sie erwachen und sich selbst erkennen in dem was sie sind.

    • Wera Nägler

      Reply Reply 08.08.2018

      Hallo Renè, danke fürs Teilen deiner Gedanken und der Entwicklung, die du in diesem Leben kreiert hast. Vieles, was du schreibst kommt mir bekannt vor. Aber eher aus den Begleitungen von Menschen, die Alte Seelen sind. Eine Kategorisierung, die irgendwann auch nicht mehr wichtig ist. 😉

      Vor allem der letzte Abschnitt ist wichtig, dass du uns daran erinnerst und wir uns erinnern, dass wir geliebt werden und dann wir nicht scheitern können.

      Es ist so klar geschrieben, dass ich hier diesen Auszug von dir noch einmal einstelle. LG, Wera
      ………………….

      “So habe ich es mir zur Aufgabe gemacht mein Gedanken darüber zu teilen und geben den Menschen mit dass das leben uns liebt. Bedingungslos. Dass niemand fehl gehen kann in dem was er macht und es kein scheitern gibt. Es ist nicht unsere Bestimmung zu scheitern. Unsere Bestimmung ist zu erschaffen und zu kreieren ohne dem Ergebnis behafte zu sein. Nur der Erschafungsprozess ist worauf es ankommt. Und wenn dieser nicht mehr dem entspricht was wir sein wollen können wir mit einer neuen Entscheidung ein neues selbst von uns erschaffen. Wir sind nicht hier um etwas zu lernen, den alles wissen ist schon in uns. Wir sind hier um dieses wissen in Erfahrung umzusetzen. Dabei können wir jede Erfahrung immer wieder neu machen oder sagen wir möchten eine neue Erfahrung erschaffen. Jeder wie ihm beliebt. Es ist jedem seine freie Entscheidung. Doch am ende werden wir erfolgreich sein. Ein scheitern ist nicht möglich oder vorgesehen.” René

    • Veronika Franz

      Reply Reply 27.03.2019

      Hallo Rene,

      ach, wie bekannt mir das vorkommt.

      Der Kern weiß, der Verstand sagt das Gegenteil. Zerrissen.

      Wehre Dich nicht. Was Du fühlst ist wahr. Spiritualität hat nix mit dogmatischen Religionen zu tun. Die sind Ego-gemacht. Lasse Dich nicht verunsichern und schütte das Kind nicht mit dem Bade aus. Dein Kern zeigt Dir Deinen Weg. Und Dein Kern ist weise. Sehr weise.

      Vertraue. Und ich rede hier nicht blabla. Für mich ist es auch ein täglicher Entscheidungskampf.

      Weiter gekommen aber bin ich nur, wenn ich meiner Intuition vertraut habe und meinen Verstand nur eingesetzt habe, um die durch Intuition gewonnen Ziele zu erreichen.

      Die Intuition sagt Dir, was Du willst, Dein Verstand,wie Du es erreichst. Die Angst zeigt Dir Deine Lernaufgaben, die Freude, wer Du bist.

      In Liebe

      Veronika

  • Milena

    Reply Reply 19.08.2018

    Als ich den Text gelesen habe, wusste ich ich muss zu den alten Seelen gehören. Aber ich weiß auch, ich habe das Gefühl dafür verloren, denn als ich den Text hier gelesen habe kamen die Gefühle für meine frühere Seele, die nun verblasst war wieder hoch. Schwierig das zu erklären.
    Es gab mal eine kurze aber intensive Zeit, in der ich meine Mitte gefunden hatte. Ich habe sie damals dann als Naturkunst dargestellt als Frau, die in ihrer Mitte des Bauches eine in sich gedrehte Schnecke aus steinen hatte dessen Mitte mit einem Steinchen endete um den Punkt für meine spirituelle Mitte und mein wahres Ich zu kennzeichnen. Doch diese Erinnerung an das Ich ist verblasst durch negative Ereignisse, die mir mein Ich Stück für Stück zugeschüttet haben, will ich es mal nennen. Und jetzt durch diesen Text hier ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr ich die Seele, die ich dort hatte vermisse und wieder ausgraben möchte. Aber wie kann man das anstellen? Wenn man doch immer weiter Schutt oben drauf lädt?
    Meine Gedanken schweifen ganz oft durch Themen wie abhauen, sich irgendwo wiederfinden; das innerste wechseln um zu sein wie andere; und viele andere Themen, die sich um meine Seele zu drehen scheinen. Aber alles bleiben unbeantwortete Fragen. Aber im Innersten weiß ich, dass nur ich die Antwort kennen kann und den Weg zu meiner Seele. Es dreht sich bei mir alles nur um Kreis.

    • Wera Nägler

      Reply Reply 20.08.2018

      Liebe Milena, du beschreibst das sehr gut. Hilft vielleicht auch nicht viel, wenn ich sage, dass mir viele Menschen begegnen, die diesen Kontakt mit ihrer Seele, mit ihrem innersten Seelenkern noch gar nicht gehabt haben.

      Du hast das erlebt, die Verbindung ist da, immer,auch wenn du nicht “online” bist, deine Seele ist da. Nur gefühlt manchmal verschüttet, das kenne ich auch sehr gut von früher. Man braucht sie aber nicht ausgraben, sondern lade deine Seele ein, wieder vollständig in dich einzutreten und dich voll und ganz auszufüllen. Deine Seele ist durch diesen Schutt nicht beeinträchtigt, sie ist da und wartet darauf, dass du sie anstupst. LG, Wera

    • Rene

      Reply Reply 21.12.2018

      Hallo Milena
      Als ich deinen text gelesen habe verwandelte sich dieser bei mir, wie so vieles in Bilder. Ich sah eine Frau die sich kunstvoll gestaltet bis hin zum abschlussstein. Eine Frau die etwas in sich vergräbt, wie bei einer Beerdigung und möchte dass es nicht mehr zum Vorschein kommt. Dennoch ist es da, den es ist unmöglich dass zu begraben was du versucht hast. Du hast es nur versteckt und so wird es dich nur belasten wie du dich mit den steinen belastet hast. Doch es gibt einen Ausweg. Erkenne das an was du begraben hast und entlasse es in Liebe. Das was du zurückholen willst kannst du nicht mehr zurückholen, da es nicht mehr in dieser Form vorhanden ist. Doch das schöne ist wenn du erkennst und anerkennst, dass du in Transformation bist, etwas neues in dir gehört werden will ist dies eine völlig neue fantastische Aussicht mit unendlich vielen Möglichkeiten. Erkenne dieses an und du wirst sehen das es genauso ist. Wie befreien wir nun das alte und das neue aus dem Steinhaufen. Es ist ganz einfach. Setze dich hin und schließe die äugen und stelle dir den Steinhaufen vor und wie du es bist die darunter begraben ist. (ist wohl etwas beängstigend im Augenblicklich weiss) Du weisst das zwischen den steinen immer Luft dazwischen ist, sie niemals abgeschlossen sind untereinander sondern sich nur an wenigen punkten berühren. Manchmal kann man sogar licht zwischen den steinen erkennen. Deine einzige aufgabe ist nur zwischen den steinen emporzuschweben mit dem alten, damit es in Liebe anerkannt von dir gehen kann(und es geht nie wirklich von dir, sondern bleibt erhalten in dem was sich neu in dir transformiert hat) und steigen auf in deiner neuen noch unentdeckten Transformation die du jetzt voller Freude erforschen kannst. Steige empor, stück für stück bist du dich komplett im licht und in Liebe baden kannst. Dann ist deine Wiedergeburt abgeschlossen. Nur weil du etwas gehen lässt, bedeutet dies nicht es ist verschwunden und erkenne dankbar an wohin es dich gebracht hat und dass es kein ende ist sondern ein Neubeginn.
      Ich wünsche mir für dich, dass du wie ich erkennst, dass das leben uns liebt und dies tut es bedingungslos. Ich weiss heute dass wir nicht dazu bestimmt sind fehl zugehen. Für niemanden für uns. Liebe ist überall um uns herum, wenn wir sie nur sehen wollen. Erinnere dich an deinen Lieblingssong, wenn er es schon ist oder mache ihn dazu: All You Need Is Love von den Beatles. Denn von Liebe gibt es unendlich viel.

      (ps,mache es vielleicht wie ich. Erschaffe dich selbst immer wieder neu ohne dem Ergebnis behaftet zu sein.Schreibe deine Gedanken und Gefühle auf und veröffentliche diese in einem buch. es spielt keine Rolle ob es erfolgreich ist es ist nur der erschaffungsprozess wichtig. Und vielleicht liest es jemand, auch wenn es nur ein Satz davon ist und es hilft dieser person hast du schon mehr erreicht als viele andere. Und so vielleicht, oder anders schaffen wir menschen vielleicht wieder zusammenzukommen um untereinander Kontakt herzustellen um uns darauf zu besinnen das nur eins wichtig ist im Leben aus dem die grossartigsten dinge entstehen können: LIEBE)

      All u need ist love … dadadda… all need is love… dadada…. All u need is love … love is all u need 😉

    • Veronika Franz

      Reply Reply 27.03.2019

      Liebe Milena,

      liebst Du Dein inneres Kind? Nimmst Du es mit? Ist es präsent?

      Was sagt es? Was will es? Vertraut es Dir?

      Milena, Dein inneres Kind ist weise. Vielleicht schreit es nach Dir. Es liebt Dich bedingungslos.

      Mein inneres Kind hat 20 Jahre geschrien. Habe es als dumpfen,unendlich tiefen Schmerz gespürt.

      Seit ich es mitnehme auf meiner Reise, werden die Dinge zwar nicht unbedingt leichter, aber erträglicher ….. weil ich weiß, wer ICH BIN.

      Und das macht unendlich reich.

      In Liebe

      Veronika

  • G

    Reply Reply 21.10.2018

    Ich möchte nur noch sterben. Diese Welt hat keinen Platz für mich. Niemand versteht mich, ich verstehe niemanden. Es sind alle so anders, ICH bin so anders und ich möchte nur dazugehören, so sein wie alle. Dieses Leben ist so schwer, so anstrengend, und ich, ich so müde.

    • Wera Nägler

      Reply Reply 22.10.2018

      Hallo G, ja, das klingt schwer und anstrengend. Weißt du, was ich von meinen 1:1-Coachingkund*innen gelernt habe? Die meisten haben ihr ganz Leben lang versucht, sich zu tarnen und “wie alle” zu sein. Reife Seelen wie ich schaffen das schon nicht (dem Himmel sei Dank). Aber alle haben mir gesagt: Erst als sie aufgehört haben, so seinzuwollen wie alle anderen, fühlten sie sich leichter. Für Alte Seelen ist es wichtig, sich selbst anzunehmen und zu erlauben, sich selbst zu entdecken. Was könnte ein erster Minischritt sein, dich selbst zu entdecken und das, was du entdeckt hast, auch den “anderen” zu zeigen? Wie würde das aussehen, wenn du die Bewertungen der anderen nicht in dich und dein System andocken lässt? LG, Wera

    • Rene

      Reply Reply 21.12.2018

      das gefühl kenne ich. du weist tief in dir das wo auch immer du hingehst nicht da ankommen wirst wo du sein möchtest- zu hause. mir ist dies ebenfalls bewust geworden, doch heute weiss ich, dass wir alle ewig sind und dass wir sicher wieder nach hause kommen werden, obgelich dieses zu hause nicht hier auf dieser erde ist. seit mir dies klar geworden ist, freue ich mich wieder nach hause zu komme, doch ich habe es nicht mehr eillig damit und geniese das leben hier. mir haben sich dadurch völlig neue sichtweisen eröffnet und ich begann mit diesen die welt wieder neu zu betrachten und zu erforschen. es macht spass. du wirst wieder nach hause kommen. das ist sicher. bis dahin hast du zwei optionen und musst eine entscheidung treffen. möchtest du dein leben so weiter leben wie bisher oder möchtest du dich neu erschaffen und dich zu dir selber anerkennen. wie auch immer, triff jetzt deine entscheidung. du kannst nicht fehl gehen in dem was du machst. das ist für niemanden vorgesehen. du kannst jetzt deine entscheidung dazu treffen es anzuerkennen oder wie bis jetzt weitermachen. triff deine entscheidung. öffne deine augen. wir sind umgeben von Liebe. das leben Liebt uns bedinungslos. erkenne dich in dir selbst, erkenne dich selbst an als etwas wunderbares, du bist perfekt erschaffen worden, wie jeder von uns und du wirst finden was du schon seit langen suchst. dich. nur das ist wichtig.

      • Wera Nägler

        Reply Reply 21.12.2018

        Danke, Rene, für deine Betrachtungen. Das ist sehr hilfreich für uns alle, unsere unterschiedlichen Erfahrungen zu teilen. Denn gerade bei den späten Reifen Seelen und bei den Alten Seelen gibt es kein 08-15 mehr, aber wir brauchen trotzdem den Austausch, um uns selbst immer besser zu erkennen. Herzlichst, Wera

    • Veronika Franz

      Reply Reply 28.03.2019

      Lieber G.,
      fühle Dich erstmal GANZ fest umarmt.
      Allein – mutterseelenallein. Der Wunsch: Ruhe, Frieden, endlich Daheim. Weg, nur weg . Und unendlich müde. Schlafen.
      An diesem Punkt war ich vor 2 Jahren. Ich soff 2 Flaschen Sekt und ging mit der Rasierklinge meines Mannes in den Wald. Mit diesem Alkoholpegel hätte ich es wohl auch getan. Mein Leben lag in Trümmern. Meine Visionen platzten wie Seifenblasen. Meine Mieter (Freunde!) entpuppten sich als Energievampire. Meine Abgrenzung erzeugte enttäuschten Hass. Im eigenen Haus fühlte ich mich wie eine Fremde. Mehr noch: ich war enttäuscht von mir selbst. Keine Hilfe. Nirgendwo. Ich hinterließ die Nachricht: „okay -ihr werdet mich nicht wiedersehen“ und an meinen Mann „es tut mir leid, ich will einfach nur keine Last mehr sein. Ich liebe Dich.“Seitdw
      G., ich schrie!
      Erstaunlicherweise alarmierten meine Mieter die Polizei. Sofort. Die fanden mich auch im Wald. Und ich wurde in die Psychatrie eingeliefert. Man setzte mich unter Tavor. Mir war alles gleichgültig
      Bereits am ersten Tag fragte mich eine Mitpatientin (wir waren beide im Beobachtungsraum), warum ich hier wäre. Meine Antwort: ich will nicht mehr Leben. Sie: ach Liebes, wie schade, das Leben hält doch noch so viel Schönes für Dich parat. Und soll ich Dir was sagen? DAS drang durch. Trotz Tavor.
      3 Tage später erklärte ich dem Arzt: „ich will SO nicht mehr“.
      In den folgenden 11 Wochen (Akut:6 Wochen, Depristation: 5 Wochen) hörte ich meinen Mitpatienten zu und blühte auf. Keine Erwartung, keine Masken – boahhh – erleichternd.
      Das nahm ich mit nach Hause. Keine Erwartung, keine Maske. Am Anfang war die Angst, mich nackt zu zeigen. Klar, viele waren zunächst irritiert. Sind es heute noch. Einige aber gingen MIT mir. Ich selektierte mutig. Wer tut mir gut? Wer nicht? Ich fragte nicht mehr danach, WAS oder WEN WILL ich aushalten. Ich fragte: WAS oder WEN halte ich aus. Seitdem geht’s mir besser.
      Das heißt nicht, dass die, die mir nicht guttun, meine Feinde sind. Kommt Zeit, kommt Gleichmut und Frieden.
      Ich habe meine Erwartungen an meine Brüder und Schwestern zurückgeschraubt und ihnen die Bedeutung zugesprochen, die sie mir zeigen: Meine Sehnsucht nach Einssein. Doch EINS sind wir alle. Wir waren nie getrennt. Das ist Fakt. Wir haben es nur vergessen.
      Seitdem sehe ich Facetten von mir in unzähligen Menschen.
      Meinen Selbstmordversuch vergleiche ich heute mit einem Kind, das Angst vor der Klassenarbeit hat und Zahnpasta frisst. Du kannst es rauszögern – die Klassenarbeit aber ist unvermeidlich und Du musst durch.
      Stelle Dich: was ist das Lernziel? Du findest die Antwort nicht. Die Antwort findet Dich. Vertraue.
      In Liebe
      Veronika

  • Petra

    Reply Reply 22.10.2018

    Hallo Wera
    Mein ganzes Leben; 58 Jahre; ist Arbeit. Ich habe meinen Weg schon als Kind vor mir gesehen. Alles Schwere und Schmerzliche wird aufgewühlt, ausgegraben und bearbeitet, solange bis Alles in Licht und Liebe und Frieden gewandelt ist. Ich sehe meine Enkelkinder ins Leben kommen. Eine schöne Geschichte hierzu: hab mit meiner jüngeren Tochter telefoniert und sagte zum Abschluss des Gesprächs: bei Natalie ist eine Seele, die inkarnieren will; es ist eine weibliche Energie. 2 Tage später rief Natalie an und sagte sie ist schwanger: Ich antwortete begeistert: Ja das habe ich Maria schon erzählt; das wird ein Mädchen. Ich habe 9 Enkelkinder. Der schönste Lohn und das größte Geschenk ist meine Dualseele. Wir gehen getrennt voneinander gerade durchs Nadelöhr. Mein Weg führt in die Öffentlichkeit. Liebe Grüße Petra

    • Wera Nägler

      Reply Reply 22.10.2018

      Hallo Petra, danke für die Beschreibung, wie du dein Leben betrachtest, das zauberte mir beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht, so sehr ist deine Energie für mich präsent. Und schön, wie du das “anklopfen” deiner Enkelin schon wahrgenommen hast. … Familiengeheimnisse haben da ja keine Chance 😉 Freude und Inspiration für dich auf deinem Weg in die Öffentlichkeit, du wirst offensichtlich gebrauchht 🙂 LG, Wera

    • Veronika Franz

      Reply Reply 28.03.2019

      Liebe Petra,
      als ich Deinen Beitrag las, kribbelte meine Nase und ich musste 5 niesen. Zufall? Hmm. Ist mir zugefallen wie ein Ball. Nun, ich hebe ihn mal auf. Zum ersten: Du hast einen Sinn, der in mir nur rudimentär vorhanden ist. Wow! Und dann das Ding mit der Dualseele. So nebenbei. Hey, das muss doch anstrengend für Dich gewesen sein, oder? Also bei mir war diese Begegnung ERSCHÜTTERND! Okay 10 Jahre danach und etliche Erfahrungen reicher ist das jetzt nicht mehr so der Hammer. Eigentlich normal. Naja, vor 10 Jahren war das anders. Cool war, dass es auch andere merkten: Ihr seid wie Yin und Yang – Kopf und Arsch. Ich war also nicht allein mit meinem Gefühl. Uns war das peinlich. Und doch – jeder suchte den anderen. Er fragte mich irgendwann genervt: was willst Du von mir? Ich: nix. Einfach nix. Einfach nur gucken und wohlfühlen. Er suchte meine Hand und traute sich nicht, sie zu nehmen. Ich aber auch nicht. Boahh, was hatten wir Angst voreinander! Aber: stundenlange Telefongespräche …..Doch die Berührung war einfach zu intensiv. Als sich unsere Wege trennten, hatte ich das Gefühl, ich kann nicht mehr gehen. Mir versagten die Knie. Mann, was habe ich durch diese Erfahrung mitgenommen. Heute denke ich in Liebe an ihn. Ich brauche ihn nicht. Und doch werde ich es nie vergessen. Der erste Mensch, den ich einfach nur liebte und es WUSSTE. Dualseele? Keine Ahnung. Jetzt ist es eher so, wenn ich an ihn denke: ich lächle. Unendlicher Frieden. Dankbarkeit. Kein Bedürfnis mehr. Nur unendliche Dankbarkeit. Ich weiß, dass er inzwischen geheiratet hat und eine Tochter hat. Und ich lächle und denke „ich liebe Dich“. Kein Begehren, kein – ich bin unvollständig ohne Dich. Einfach nur dankbar und zart. Was er denkt über unsere Begegnung? Daran verschwende ich keinen Gedanken. Geht mich nix an. Punkt.
      Doch ich habe was mitgenommen. Unendlichen Reichtum. Denn seitdem weiß ich, zu was ich fähig bin.
      Und die Dualseele ist nur der Anfang …….der Startschuss – die leichteste Übung …..
      In Liebe
      Veronika

  • tini

    Reply Reply 23.10.2018

    hallo katrin, noch nie hab ichb auf so einen forumsh beitrag geantwortet, aber ich hab gedacht, da beschreibt jemand mich. du hast mir aus der seele gesprochen. immer fühlte ich mich auch irgendwie anders….. liebte schon immer tiere und die natur. bin aber auch oft so dankbar, dass ich anders bin und das gefühln hab, DAS WESENTLICHE IST FÜR DIE AUGEN UNSICHTBAR. hab auch schon als kind alles hinterfragt, wie unendliches leben, weltall… also ich könent jetzt ewig so weitererzählen, vielleicht liest du es ja, und es finden sich zwei alte seelen oder zwei tolle frauen, die nicht mit der herde laufen.

    • Wera Nägler

      Reply Reply 05.11.2018

      Hallo Tini, ich habe mich total gefreut, als ich deinen Kommentar und deine Nachricht an die (unbekannte) Katrin gelesen habe. Das sind manchmal die kleinen Geschenke des Lebens, wenn wir von jemandem etwas lesen, was uns beschreibt, wie es Freunde, Bekannte und manchmal die eigene Familie nicht wahrnehmen können. Dafür “treffen” wir uns, damit wir wissen, dass wir “richtig” sind und dass es viele von uns gibt. Lass es dir gutgehen :-). LG, Wera

  • Alex

    Reply Reply 11.11.2018

    Hallo da draußen:)
    Ich muss sagen, dass ich nie erwartet hätte auf meine Suchanfrage ‘Alte Seele‘ auf eine so echte, authentische Seite zu gelangen. Es gibt viele unseriöse Beiträge im Internet und ich habe nicht erwartet sowas zu finden. Ich möchte mich für die vielen Gedanken und Erfahrungen hier erstmals bedanken. Es ist so schön…Leute gefunden zu haben denen es ähnlich geht.

    Ich bin gerade erst 17 geworden, habe aber schon seit einigen Jahren das Gefühl innerlich ein enormes Alter zu haben. Es zeigt sich nicht nur darin, dass ich sehr frühreif handel, sondern auch in irgendwie Allem. Ich weiß garnicht wie ich das formulieren kann was ich gerne alles sagen würde.
    Ich habe schon viel,viel Mist in den letzten paar Jahren erlebt und anstatt daran zu zerbrechen bin ich über mich hinausgewachsen. Ich habe keinerlei Todesangst. Ich war schon immer sehr ruhig und ausgeglichen, eine Zeit lang verschlang ich Werke über Hochsensibilität, weil ich mich so fehl gefühlt habe.
    Ich habe viele Freunde und Bekannte, und liebe es auch mich mit Leuten auszutauschen. Aber trotzdem gibt es fast keine Person die mich wirklich versteht. Soviele Leute sind auf Konsum und Erfolg ausgerichtet. Uns (Schülern) wird beigebracht sich in ein „Hamsterrad“ einzufügen und nur darrauf hinzuarbeiten darin beständig weiter zu laufen . Der Ansatz erscheint mir einfach Sinnlos , unnötig.
    Was nützt es einem? Ich sehe keinen Sinn im Materialismus, das Umweltbewusstsein meines Umfeldes, meiner Familie, macht mich traurig. Soviele Leute hadeln so kurzsichtig, oberflächlich.
    Wenn wir etwas in der Schule lernen kommt es mir sehr bekannt vor. Ich erfasse Dinge die mit dem Universum zu tun haben so schnell, und ich liebe die Geisteswissenschaften. Philosophie und Theologie sind meine Leidenschaft geworden, dort fühle ich mich heimisch.
    In einem Beitrag las ich etwas sehr schönes über die Selbstliebe, ich glaube er kam von René, und das stimmt so sehr.
    Ich habe die Erfahrung gemacht dass man sich selbst heilen sollte. Mein Körper, und mein (Unter)-Ich sind immer noch mit Esstörungen und manchmal tiefer Traurigkeit beschäftigt, aber sich lieben und Zeit zum heilen nehmen ist notwendig. Keine Hilfe von Außen kann das für einem übernehmen. Seit gut zu eurem Körper, ihr habt nur einen für dieses Leben und wir streben ja alle dannach die größtmögliche Erfüllung mit ihm zu erfahren.
    Liebste Grüße, Alex

    • Wera Nägler

      Reply Reply 01.12.2018

      Ja Alex, das biologische Alter passt lange Zeit überhaupt nicht zum gefühlten Alter. Als Kind habe ich irgendwann mal gedacht: “der nächste Erwachsene, der zu mir sagt, dass man sich mit mir besser unterhalten kann als mit allen anderen Erwachsenen, den schreie ich an!”.
      Mein gefühltes Alter war eher belastend für mich, vor allem als ich merkte, dass mein Umfeld irritiert war. Nun denn.
      Meine Erfahrung ist, dass mein Gefühl, “uralt” zu sein sich immer mehr wandelte in “stimmig”, je älter ich im tatsächlichen Leben wurde. Heute passt es für mich wundervoll zusammen.
      Paradoxerweise fühlt es sich für mich mittlerweile oft innerlich jung an. Ein Coachingkunde meinte allerdings zu mir mal “Wera, du hängst zuviel mit uns Alten Seelen rum!”. hihi

      Dir jedenfalls alles Liebe beim Erforschen und Ausdehnen deines Seelenweges. LG, Wera

    • Rene

      Reply Reply 21.12.2018

      wow alex was für ein geschenk. du hast es erkannt und dich, nicht wie ich jahrzehnte lang selbst verleugnet. nutze die kraft und dieses wissen und es werden die schönsten dinge in deinem leben passieren. und dir sage ich was ich allen sagen: wir sind nicht allein und werden es niemals sein.
      ich freue mich so für dich, dass du es schon so jung erkannt hast.

  • Tatjana

    Reply Reply 25.11.2018

    Hallo Wera,

    Ich bin dieses Jahr 19 geworden und ich habe grosse Schwieirigkeiten meinen Weg zu finden. Ich habe in der Oberstufe mit circa 14 Jahren gemerkt das ich eine alte Seele bin. Ich war ganz anders damals, ruhig und weise. Dann kam eine Zeit wo dieses Gefühl und Verbundenheit zu meiner alten Seele verloren ging. Heute habe ich immer wieder diese plötzlichen ”Attacken” über die alte Seele zu rechechieren und ich bemerke diese innerliche Unruhe nicht zu wissen was mein Weg ist, was ich will. Erst dann bemerke ich was für ein Chaos in mir herrscht. Auch in meiner Ausbildung bin ich sehr unglücklich, obwohl es anfangs wirklich mein Traumberuf war. Ich mache mir über viele Dinge Gedanken und frage mich, warum wir Menschen so sind wie wir sind. Über Zusammenhänge der Geschichte oder über Dinge, bei den andere nur den Kopf schütteln. Auch fühle ich mich unglaublich zu Japan hingezogen, als wäre ich in meinem tiefsten Inneren noch nicht angekommen, obwohl ich meine Familie liebe und froh bin, in der Schweiz leben zu dürfen. Meine Mutter wusste ebenfalls schon lange das ich eine alte Seele bin und ich bin froh von ihr Unterstützung zu erhalten, auch meine beste Freundin die ich seit Geburt kenne versteht mich und unterstützt mich.

    Muss ich mir einfach Zeit lassen meinen Weg zu finden? Wie finde ich ihn, ich weiss das es einen Weg gibt der für mich Bestimmt ist, doch er liegt im Dunkeln. Meine Mutter hat mir vor einigen Monaten erzählt, sie habe jemanden getroffen, der mich als Indigokind sieht. Hat das auch einen Einfluss auf mich?

    Jedenfalls ist das alles unglaublich verwirrend, es ist auch mein erster Kommentar der ich zu diesem Thema schreibe, ich wollte einfach einmal alles aussprechen, du wirkst auf mich wirklich weise. Danke für deinen Text.

    Liebe Grüsse
    Tatjana

    • Wera Nägler

      Reply Reply 01.12.2018

      Liebe Tatjana, schau doch auf das viele Gute in deinem Leben. So jung und so weit schon. Dir ist schon vieles bewusst und du nutzt Informationen, um dich noch besser zu verstehen. Da bist du weit. Vielleicht treibt dich die Ungeduld, denn es gibt so viel zu erforschen.

      Darf ich was sagen? Deine Bestimmmung wird kommen und wird sich zeigen. Sicherlich jetzt schon, wo du nichts davon erkennst. Du kannst es gar nicht verfehlen. Und weißt du, du hast genug Zeit … PS: ich glaube kaum, dass ich das schreibe und auch so meine, ich bin Misses-Ungeduld in Reinform …

      Also, vollständig wird alles erst, wenn du deinen letzten Atemzug gemacht hast. Niemand ist “weit” – wir sind alle unterwegs. Und diese Verwirrung ist gut, es zeigt, dass du gerade am Rande oder sogar außerhalb deiner Komfortzone bist.

      Schweiz ist toll und irgendwann wird klar sein, was es mit Japan auf sich hat.

      Ich habe sogar mal Chinesisch gelernt, bis meine spirituelle Lehrerein Maud Pollock zu mir sagte: “Wera, das mit dem chinesischen Mönch im Kloster, diese Sehnsucht danach nach allem Chinesischen, Qi Gong etc. ist Blödsinn!!! Das hast du alles schon reichlichh gehabt!!! Das brauchst du jetzt nicht mehr! bääämmm, ich wollte protestieren und spürte sofort, dass es wahr ist. Dass es meine alte Sehnsucht war, Sicherheit, die mich so anzog. Danach war das irgendwie erledigt. So war es mal bei mir, dannke dass durchs Lesen deiner Gedanken diese Erinnerung noch mal bei mir auftauchte.

      Nimmm dich jeden Tag an, wie du bist: wundervoll. 🙂
      LG, Wera

    • Rene

      Reply Reply 21.12.2018

      Hallo Tatjana
      Ja die Schweiz ist das letzte Paradis auf erden, so fühle ich es jedenfalls wenn ich meinen blick von hier in die Welt hinaus schweifen lasse. Es ist übrigens egal wer dich wie sieht oder nicht. Denn bei all dem gutgemeinten stellt sich die frage wie du dich siehst und ob du dich als das was du bist anerkennst und was du daraus machen möchtest. Einen vorteil hast du schon. Wie du beschrieben hast, hast du menschen um dich die dich anerkennen als das was du bist. Die perfekte Situation um das zu werden was du sein möchtest mit dem wissen was auch immer passiert jemanden an deiner Seite zu haben der dich hält und auffängt wenn du ins straucheln kommst. Jetzt stellt sich nur noch die frage: wer und wie möchtest du sein? Denke darüber nach, die Antwort ist schon in dir, das ist sicher, also brauchst du keine angst davor zu haben dass sie nicht existiert. Dieser gedanke sollte dir dabei helfen dich in deiner völligen selbst zu entfalten zu dem was du werden möchtest. Erschaffe dich neu und bleibe dem Ergebnis nicht behaftet. Das leben liebt uns bedinungslos. Mein tägliches Mantra.

      Und an alle da draussen. Es ist so schön, dass es euch gibt und ich euch gefunden habe. Und es sind noch mehr dadraussen, schlafend wahrscheinlich noch, aber wenn ihr sieht erkennt und das werdet ihr, dann gebt ihnen einen liebevollen stups das auch sie erwachen.

  • Gibuesto

    Reply Reply 30.11.2018

    Liebe Wera
    Zufällig habe ich „ alte Seelen“ gegoogelt und bin hier gelandet. In einer Welt, in welcher ich trotz Grossfamilie und ebenbürtigem Ehemann nach Zugehörigkeit suche, erkenne ich mich hier voll und ganz wieder. Gespürt habe ich es oft und wissen tu ich es eigentlich schon immer im Inneren meines selbst: Ich bin eine davon. Dass ich mit knapp Vierzig noch immer darum bemüht bin, anderen zu erklären, warum etwas ist, wie es ist und weshalb genau ich das so weiss- keine Ahnung. Schon immer war mir klar, dass ich meine Wahrheit in mir selbst trage. Dies traue ich mich aber kaum laut auszusprechen. Die Angriffsfläche ist so gross und man wird immer mit Neid oder Argwohn konfrontiert. Dies habe ich bereits als Kind gelernt. Und es ist noch immer so schwierig, damit umzugehen, wie andere sich vor einem „fürchten“. So oft merke ich, dass ich anderen nicht geheuer bin- einfach weil ich eine Art Sicherheit oder Vomlkommenheit ausstrahle. Dabei fühle ich mich absolut nicht überlegen oder besser. Ich weiss einfach, dass ich weiss, was gut ist für mich und dass ich mich ansolut auf meine Intuition und meine Sicherheit verlassen kann. Aber es ist oft sooooo anstrengend, sich der Welt stellen zu müssen. Und es ist soooo schwierig, sich abzugrenzen. Ich kenne viele Wege und lasse viele Mitmenschen daran teilhaben. Das kostet immer wieder Energie- wovon ich im Überfluss zu haben scheine. Dabei möchte ich so oft viel lieber mit mir und meinen Gedanken alleine sein, in Ruhe gelassen werden und in mich hineinhören dürfen. Gleichzeitig lebe ich momentan ein extrem intensives Leben als fünffache Mutter wohl mit der Aufgabe, gute Seelen für diese Welt aufzuziehen. Ichhabe viele Menschen, welche an mir interessiert sind und versuche, weiterzugben, was ich habe. Ich ertappe mich immer wieder, wie ich insgeheim hoffe, nicht erkannt oder gesehen zu werden. Im Eigentlichen bin ich sehr scheu- falle aber auf, nur weil ich bin. Das ist ein ziemlicher Spagat. Mein grösstes Glück erfahre ich heute dann, wenn ich jemandem begegne, der sich nicht vor mir fürchtet und mich „erträgt“, bzw. erkennt, ohne Angst zu haben vor mir.
    Herzlichen Dank für seine Zeilen- sie helfen mir, zu mir zu stehen!
    Herzlichst
    Gisela

    • Wera Nägler

      Reply Reply 01.12.2018

      Liebe Gisela, ja, stehe unbedingt zu dir!
      Dieses Anstrengende, das höre ich viel von meinen späten Reifen (wg. Energie vermute ich, dass du da eher bist, also Reif 7, aber das ist nur so ein Gedanke) und Alte-Seelen-Coachingkunden.
      Es ist wirklichh elementar für dich, dass du Zeit hast, in denen du nur DEINE Gedanken hörst, fühlst, dich fühlst. Und in die Verbindung gehst mit deiner Seelenfamilie. Auch tagsüber, auch im wachen Zustand. Das macht es zunehmend leichter.
      Und die fünf Kinder, was für ein Segen, so eine seelenalte Mutter zu haben. Wer weiß, was ihr vorher für Plääne geschmiedet habt, wie spannend!

      Übrigens bin ich sicher, im richtigen Umfeld, würde dich niemand als furchterregend wahrnehmen. Junge Seelen haben das oft gegenüber Reifen und Alten Seelen, diese Ablehnung, wärend viel jüngere Seelen am liebsten in dich hineinkriechen würden. Aber so viel Säglings- und Kinderseelen haben wir in Deutschland glaube ich auch nicht mehr.

      Also, gut abgrenzen und auch lernen, wie du die Informationsflut vom Kollektiv aus deinem System rauslässt, dann wird es immer leichter für dich, dich zu zeigen. Dann wirst du auch “unangreifbarer” und spürst mehr die Verbundenheit und niemand braucht sich vor dir fürchten. Glänze also weiterhin, volle Wattstärke! 🙂 LG, Wera

  • Veronika Franz

    Reply Reply 27.03.2019

    Liebe Wera,
    Danke.
    Meine Intuition führte mich auf diese Seite (Gedanke – loslassen- und leiten lassen – fündig werden). Dieses Konzept trägt mich weiter. Wie alt ist meine Seele? Eigentlich gleichgültig. Mein Leben findet JETZT statt. Ich kenne meine Stärken und Schwächen. Mir geht es gut, wenn ich alles begrüße und schlecht, wenn mich meine Schwächen ängstigen oder ich ungeduldig mit mir werde. Meine Elemente: Eigentlich alle. Ich liebe jedes Element. Da kann ich mich überhaupt nicht festlegen.
    Viele Menschen haben ein Lieblingselement – ich nicht.
    • Die Erde ist der Baum in mir. Fest verwurzelt. Zu jeder Jahreszeit anders, aber wunderschön.
    • Die Luft istd der Träumer in mir. Alles von oben sehen – und wie wunderschön es ist
    • Das Wasser ist die Sehnsucht in mir: wild, lebendig, frei, ungestüm, grenzenlos
    • Das Feuer ist die Neugier in mir: Inspiration, Risiko, faszinierend, wärmend
    Ich denke und rede am Liebsten in Metaphern. Meine Art der Freiheit des Denkens. Manche finden mich sehr anstrengend, manche nicht. Und auch die, die mich anstrengend finden, lieben mich. Und da mache ich die Erfahrung: Meine Stuppser entfachen in einigen ein Feuerwerk. Manchmal ist das Absicht, manchmal nicht. Manchmal kriege ich Feedback, manchmal nicht. Sehr viele (die Meisten?) können auch gar nichts mit mir anfangen. Auch OK. Und manchmal sehen mich einige als eine Art Guru und hängen sich an mich. Und sind enttäuscht, wenn ich mich abgrenze. Vermeintliche Liebe zu mir verwandelt sich in enttäuschten Hass, weil ich oft intuitiv spiegle. Das tut sehr weh, weil ich vergesse, dass wir alle Lehrer und Schüler zugleich sind, an mir selbst zweifle und in tiefe Depression verfalle, die schon bis zur Selbstvernichtung ging. Das ist die dunkle Seite. Die Aufgabe. Die Löcher in der Liebe zu mir selbst. Mein Restego.
    Aber da ist auch immer die Metaebene, mein Körper, meine Seele, die mir – mitunter ziemlich drastisch –zeigen, wo der Hammer bei mir noch hängt ……..“füttere Dein Ego nicht mit dem Willen, auf Teufel komm raus heimzukommen. Was soll diese Ungeduld? Denn jeder kommt irgendwann heim. Viele Wege führen nach Rom. Und Zeit spielt keine Rolle.“
    Ja, ich bin anders. Nicht zu begreifen. Keine Schublade passt. Ihr glaubt ich bin stark? Dann seht Ihr meine Schwäche. Ihr glaubt, ich bin schwach? Dann seht Ihr meine Stärke. Ein INFJ (1% der Bevölkerung). Ich TICKE anders. Nachvollziehbar ist das für die meisten nicht. Das ist mir aber inzwischen recht gleichgültig.
    Jedoch fällt mir der Alltag schwer. Für mich sind Hausputz, Behördenkram und Smalltalk Energieräuber. Ich mache es TROTZDEM – jedoch nur wenn absolut unumgänglich. Und doch –manchmal denke ich –Du bist GANZ anders erzogen worden und Deine Eltern würden sich riesige Sorgen um Dich machen, wenn sie noch lebten. Inzwischen sind sie jedoch längst gestorben und wer weiß wo. Jedenfalls an einem Ort, wo all das nicht mehr wichtig ist. Die Zerrissenheit fühle ich trotzdem noch. Ich nenne das Heimweh.
    Veronika
    „We dance round in a ring and suppose, But the Secret sits in the middle and knows.“
    Robert Lee Frost

  • Matthias Naumann

    Reply Reply 06.05.2019

    Liebe Wera,
    vielen Dank für alles, was ich bisher von Dir lesen konnte!
    Ich weiß nicht, ob ich eine alte Seele bin. Ich kann für mich nur spüren, dass es mir eine große ‘Wohltat‘ und Erleichterung ist, von Dir darüber zu lesen.
    Ich weiß überhaupt nicht, wer ich bin und trage gleichzeitig das seltsame Gefühl alles zu wissen und alles zu sein – und doch den Zugang dazu nicht zu finden. Große Verzweiflung, Angst der Einsamkeit -auch in liebevoller und zugewandter Nähe-, Sehnsucht nach einer Heimat, für dich ich keine Bilder finde aber zwischendurch auch immer wieder ein glückseliges Gefühl von, ja, ich kann gar nicht sagen wovon, getragensein vielleicht – und nichts davon kann ich willentlich beeinflussen oder herbeiführen. Damit verbunden ist eine große, Angst auslösende Hilflosigkeit vor dem morgen.
    Ich habe wenige, aber echte Freunde – doch der Tragweite dieser Gefühle und dem hilflosen hin- und hergeworfen sein in mir stehen auch sie in Liebe, doch ratlos neben mir.
    Ich bin 55 Jahre alt und habe all die Wege beschritten, im Rahmen derer ich mir mehr Klarheit und Erleichterung erhoffte: analytische Selbsterfahrungsgruppe, Psychotherapie und einiges mehr.
    Auf einer ‘sachlichen‘ Ebene konnte ich dabei auch vieles über mich lernen und manche Veränderung in die Wege leiten.
    Doch den ‘Kern‘, den ich spürte und spüre, hat es nie berührt.
    Was Du zu den alten Seelen schreibst trifft ihn – und mich mitten ins Herz.
    Doch ich bringe es einfach nicht ins Leben…
    Matthias

  • Petra

    Reply Reply 14.05.2019

    Liebe Wera,
    ich habe mir gestern Abend Deine Videos der Seelenalter Reif1 bis Alt 7 angesehen. Heute morgen habe ich mir verschiedene Videos zu den Jungen Seelen angesehen/angehört und das Erkennen und das Verstehen haben einen Tränenstrom ausgelöst. Ich bin eine reife/alte Seele unter lauter jungen Seelen in meiner Familie und meiner Umgebung.

    Ich lebe in der tiefen Sehnsucht nach Hause zu gehen. Aufräumen auf allen Ebenen empfinde ich als meine Berufung und ist seit frühester Kindheit mein Weg und erfüllt mich mit Frieden und Liebe. Mein Lebensmotto „Alles muss raus“. Hellsehen, hellfühlen und Hellwissen sind begleitend auf dem Weg. Die Seelen meiner Enkelkinder sehe und fühle ich ins Leben kommen bevor die Schwangerschaft bekannt ist. Das zehnte Enkelkind kommt Ende September. Wohl genauso viele EnkelSeelen sind in den ersten Schwangerschaftsmonaten gegangen. Ich bin 58 und Mutter dreier Kinder in den Dreißigern.

    Ich brauche viel Schlaf, Ruhe und Alleinsein. Nach einem halben Tag Beisammensein mit den jungen Seelen fühle ich mich erschöpft und brauche den nächsten Tag zum regenerieren. Der Dualseelenprozess reinigt seit 9 Jahren bis in die tiefsten Schichten. Die gelebte Dualseelen- Liebe wird die Krönung.

    Herzlichst

  • Petra

    Reply Reply 14.05.2019

    Na sowas, ich sehe gerade, dass ich weiter oben schon geschrieben habe. Ergänzend hier das zehnte Enkelchen😍

    Wera, meine brennende Frage ist, welchem Seelenalter bin ich zuzuordnen? Liebe Grüße

    • Wera Nägler

      Reply Reply 15.05.2019

      Hallo Petra, ja, das ist doch gut, denn du bist zweimal zum gleichen Ergebnis gekommen, dass du dich wiedererkannt hast. Ich habe manche Dinge auch 3 x “entdeckt” und dazwischen komplette “Amnesie”. So sind wir manchmal ;-).

      Wegen deinem Seelenalter kann ich dir nicht weiterhelfen, das kann ich nicht channeln oder austesten. Ich kann damit arbeiten, aber keine “Fakten” herausziehen bzw. das will ich gar nicht/ist nicht meine Aufgabe. Sicher gibt es viele Möglichkeiten. Ich verweise gern auf die Bücher von Varda Hasselmann, weil ihr System mich total überzeugt. Übers Buch bekommt man es meist nicht selbst heraus.
      Dann entweder über http://www.septana.de/ oder von ihr autorisiert Marion Lockert, die ich sehr empfehlen kann: http://www.mli-spirit.de/wege-der-seele/archetypen-coaching.
      LG, Wera

  • Petra

    Reply Reply 14.05.2019

    Es ist 1 Uhr in der Nacht. Ich liege wach und reflektiere. Warum habe ich mich heute nochmals fast identisch mitgeteilt. Ich gebe meiner bedürftigen Außenseiter-Seele damit eine Streicheleinheit, die ich so dringend brauche. Das rührt mich zu Tränen. Mein Leben = meine Geschichte läuft auf Hochtouren durch. Ich transformiere.

    • Wera Nägler

      Reply Reply 15.05.2019

      Liebe Petra, ich habe deinen Kommentar gestern gesehen und wollte antworten, bekam aber die deutliche Ansagen, es nicht zu tun = lass sie, damit sie alles selbst erkennen kann und damit sie sich selbst begegnen kann.

      🙂

      Anmerkung von mir: Falls du es nicht neutral gemeint hast (im Schreiben erkennt man das nicht immer): Sei nicht so streng mit dir, wir alle sind bedürftig. Es ist nur ein Glaubenssatz, nur eine Ansicht, dass Alte Seelen “bedürfnislos” werden. Es sind andere Bedürfnisse und doch immer die gleichen: gesehen werden, erkannt werden, geliebt werden als die Person, die man wahrhaftig ist. Zuerst von sich selbst. Und dann auch von anderen – sie sind unser “Sahnehäubchen”, gönnen wir uns den Sahneklecks.;-) LG, Wera

      • Petra

        Reply Reply 15.05.2019

        Liebe Wera, die Frage nach dem Seelenalter ist auch Bedürftigkeit und wird herzlich gedrückt und umarmt. Es ist an der Zeit stimmig ins Außen zu treten und mich zu zeigen, die Manipulationen aufzugeben und voranzugehen. Echtsein ! Alles was mir entgegengebracht wird, wird angesehen und transformiert. Immer raus damit. Das stimmt mich fröhlich und schenkt Leichtigkeit. Liebe Grüße Petra

  • Nat

    Reply Reply 24.05.2019

    Liebe Wera,

    durch Zufall (oder, was wir für Zufall halten) bin ich auf deiner Seite gelandet.
    Es scheint mir, meine Einschätzung über mich selbst war und ist nicht so verkehrt.
    Es gibt so vieles daran, was ich nicht richtig in Worte fassen kann. Worte sind nicht genug um diese Gefühle mir und der Welt gegenüber zu beschreiben.
    Es ist etwas sehr Kleines, etwas sehr Altes, in einer Welt die die Augen vor dem Offensichtlichem verschließt.
    Als ich noch ein Kind war (eigentlich fühle ich mich immernoch so 🙂 irgendwie zeitlos, aber auf eine gute Art), eigentlich seit dem ich mich erinnern kann, bin ich überall irgendwie angeeckt und bin von allen als merkwürdig, als anders wahrgenommen worden. Im Kindesalter ist das nicht immer einfach. Wir wissen alle, wir hart Kinder sein können. Aber schon zu der Zeit war das nicht so schlimm für mich. Immer, wenn ich versucht habe irgendwo wirklich dazuzugehören war es mir nach kurzer Zeit unangenehm. Ich sehe Dinge anders, ich sehe die Welt anders, ich spüre zu sehr, was in den Menschen vorgeht. Oftmals fühle ich mich mehr wie ein Beobachter. Ich sehe aber ich verstehe nicht unbedingt. Das irritiert Menschen (leider) sehr oft, und sehr oft sehr stark.
    Mein großes Glück sind meine besten Freunde. Wir kennen uns nun seit über 25 Jahren. Ich liebe diese „Mädchen“ von ganzem Herzen. Und doch, ich bin die Außenseiterin in unserem Grüppchen. Ich brauche und nehme mir Zeit mit mir selbst. Allerdings kennen und akzeptieren die drei mich genau so. Es ist eine ausgesprochene Tatsache. Und alle drei halten mich für „anders“, ein bisschen komisch und definitiv aus der Reihe fallend. Wohltuend aber auch erschreckend ehrlich.

    Ich bin im Reinen mit mir. Absolut. Ich versuche mich selbst zu reflektieren und arbeite gerne an mir. Ich habe Fehler und Probleme, aber das ist ok.

    Ich kann Menschen nicht bewerten, verurteilen oder in irgendeiner Form von mir auf andere schließen. Das habe ich vor langer Zeit aufgegeben. Denn ich weiß nicht, was sie geformt hat. Ich weiß nicht, warum sie tun, was sie tun. Ich kann Hilfe anbieten, wenn es nötig ist. Ich sehe Verknüpfungen von Umständen, die, für mich offensichtlich und glasklar, anderen verborgen bleiben. Allerdings habe ich gelernt, das ich sensibler vorgehen muss. Das viele Menschen irgendwie verblendet sind. Weit, weit weg von sich selbst. Irgendwann irgendwie wegen irgendwas falsch abgebogen und nicht zurückgeschaut. Und wenn doch, dann haben sie nicht die Kraft gehabt die Vergangenheit die Vergangenheit sein zu lassen.

    Alles was ich dann oft verspüre ist Trauer. Ein Einkaufsbummel in der Stadt z.B. ist für mich, wenn ich alleine gehe (ich mich also nicht ablenken kann, sondern alles ungefiltert auf mich einprasselt) der reinste Spießrutenlauf. Diese Einsamkeit, diese Schmerzen… ich spüre das. Es ist mehr geworden in den letzten Jahren. Die Menschen, die aus dieser Masse herausstechen, deren Geisteshaltung sie anders kennzeichnet, anders gehen und ihre Umwelt anders wahrnehmen lässt, ist irgendwie geschrumpft.
    Verhalten und Taten sind mir oftmals fremd. Obwohl ich nachvollziehen kann, warum jemand vielleicht so handelt, stelle ich es in Frage ob es nötig war/ist.

    Weltschmerz. Dieses Wort ist mir im Kopf geblieben. Wie sehr ich Gnade für sie wünsche. Wie sehr ich Frieden und Ganzheit für sie wünsche, das kann mich zu Tränen rühren. Dieser Schmerz, den ich verspüre, weil ich das Gefühl habe den Schmerz aller anderen zu spüren… aber auch das ist ok. Ich kenne das mittlerweile. Ich weiß, was es ist und das es ok ist. Ich kann es nicht ändern, es liegt mir im Blut.

    Andersherum empfinde auch ich so viel Freude, wenn sich Menschen freuen. Wenn ein Kind endlich sein geliebtes Haustier bekommt. Denn auch das spüre und liebe ich.
    Es ist Fluch und Segen zugleich und oft genug versuche ich mich emotional abzuschotten. Einfach um zurück zu meiner inneren Ruhe zu kommen. Aber, es ist nur eine Zeit, die wir aushalten müssen. Nur der berühmte Wimpernschlag der uns so ewig vorkommt.

    Ich könnte noch so viel mehr schreiben, es ist so komplex, so vielschichtig, so schön und zugleich so grausam. Eine Freundin meiner Mutter sagte mal zu mir, sie hätte noch nie eine so alte Seele in einem so jungen Körper gesehen. Das hat mich irgendwie noch weiter befreit. Es hat mich gefreut, gesehen zu werden. Und es gibt Menschen, die sehen was wir sind. Nicht wie wir optisch aussehen, sondern was wir sind. Unser Wesen.
    Und wer es nicht sieht, wird es erst recht nicht begreifen.

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