Vielleicht kennst du Tage, an denen noch gar nichts Besonderes passiert ist und du trotzdem schon innerlich auf Spannung bist? Du stehst morgens auf und denkst an das, was erledigt werden muss. An den Termin am Nachmittag. An die Mail, die noch beantwortet werden sollte. An jemanden, um den du dir Gedanken machst. An die Entscheidung, die du seit Tagen mit dir herumträgst.

Das wirkt oft vollkommen normal. Du bist eben verantwortungsvoll.
Du möchtest Dinge gut machen. Du denkst voraus. Du lässt andere nicht hängen. Und wenn du selbstständig bist, eine Praxis führst, Menschen begleitest oder Verantwortung für ein Team trägst, gibt es tatsächlich einiges, das deine Aufmerksamkeit braucht.

Anstrengung fällt deshalb häufig erst spät auf.
Vor allem dann, wenn sie seit Jahrzehnten zu deinem normalen inneren Betriebszustand gehört.

Du kannst sogar auf dem Sofa sitzen und dich anstrengen. Der Körper sitzt, der Kopf arbeitet weiter. Du kannst Urlaub haben und innerlich organisieren. Du kannst dir etwas Schönes gönnen und gleichzeitig überlegen, was du anschließend noch erledigen solltest.

Irgendwann lohnt sich deshalb eine ziemlich nüchterne Frage:
Wie viel Kraft kostet mich mein Leben eigentlich, weil ich vieles innerlich (unbewusst) mit Anspannung verbinde?

Wenn Anstrengung zur Gewohnheit geworden ist

Viele meiner Kund*innen sind ausgesprochen leistungsfähig. Sie haben viel bewältigt, Verantwortung übernommen, Krisen durchgestanden, Familien begleitet, ein Business oder Praxen aufgebaut und sich immer wieder auf neue Situationen eingestellt.

Natürlich haben sie dabei Strategien entwickelt, die funktionieren …
… eine davon kann Anstrengung sein.

Dann läuft im Hintergrund eine Art innerer Bereitschaftsdienst

Du denkst frühzeitig an mögliche Probleme. Du überprüfst lieber einmal mehr. Du hast gern alles im Blick. Du reagierst schnell, wenn jemand etwas braucht. Du schiebst noch eine Aufgabe dazwischen, weil sie schließlich auch erledigt werden muss.

Und wenn du das seit vielen Jahren machst, kommt dir das wahrscheinlich gar nicht besonders vor.
Und das ist der springendePunkt.

Menschen merken häufig sehr schnell, dass sie zu viel arbeiten. Aber … viel schwieriger ist es, den inneren Anteil der Anstrengung wahrzunehmen. Den Teil, der auch dann aktiv bleibt, wenn gerade gar keine konkrete Leistung nötig wäre.

Ich kenne das aus meiner eigenen Geschichte gut genug. Verantwortung übernehmen konnte ich schon sehr früh, seit frühester Kindheit. So gut, dass ich lange überhaupt keinen Grund sah, daran etwas zu ändern. Schließlich war ich damit verlässlich, leistungsfähig und für andere hilfreich. Erst später wurde mir klar, wie viel Energie dabei in einem Zustand von Wachsamkeit und innerer Zuständigkeit gebunden war.

Genau solche Muster finde ich heute spannend. Vor allem spannend, sie aufzulösen.

Was dein Unterbewusstsein mit Anstrengung verbinden kann

Der Verstand ist bei diesem Thema meistens schnell fertig: Natürlich weißt du, dass Pausen sinnvoll sind. Wahrscheinlich weißt du auch, dass Schlaf wichtig ist, dass niemand rund um die Uhr erreichbar sein muss und dass sich die Welt weiterdreht, wenn du einmal etwas liegen lässt.

Damit ist das Problem erstaunlicherweise oft noch da.

Deshalb interessiert mich in meiner Arbeit eine andere Ebene:
Was hat dein Unterbewusstsein über Anstrengung gelernt?

Was hat dein Unterbewusstsein über Anstrengung gelernt?

Vielleicht hat es früh erfahren, dass Aufmerksamkeit Sicherheit gibt. Dass du Anerkennung bekommst, wenn du viel leistest. Dass andere entspannter sind, wenn du dich kümmerst. Dass Streit vermieden werden kann, wenn du gut aufpasst. Dass Zugehörigkeit damit verbunden ist, hilfreich und verlässlich zu sein.

Solche Erfahrungen werden nicht als sauber formulierte Glaubenssätze abgespeichert.
Sie werden zu inneren Automatismen.

Dann meldet dein System beispielsweise: Bleib aufmerksam. Kümmere dich. Kontrolliere noch einmal. Mach es lieber selbst. Streng dich ein bisschen mehr an. Stell deine Bedürfnisse noch zurück, danach hast du Zeit.
Das „danach“ hat nur einen kleinen Haken. Es kommt erstaunlich selten.

Denn sobald eine Aufgabe erledigt ist, steht schon die nächste bereit.

Weshalb Ausruhen manchmal kaum Erholung bringt

Genau hier wird verständlich, weshalb freie Zeit allein das Problem nicht immer löst.

Du kannst einen freien Nachmittag haben und trotzdem innerlich weiterarbeiten. Du kannst zwei Wochen Urlaub machen und mehrere Tage brauchen, bis dein System überhaupt registriert, dass gerade weniger Anforderungen da sind.

Manche Menschen werden in Ruhe sogar unruhig

Plötzlich tauchen Gedanken auf, die während des Arbeitens wunderbar überdeckt waren. Oder der Kopf beginnt, neue Aufgaben zu produzieren. Der Keller könnte mal aufgeräumt werden. Die Steuerunterlagen liegen auch noch da. Und wenn schon Freizeit ist, könnte man wenigstens etwas Sinnvolles tun.

Sehr praktisch, dieses Unterbewusstsein. Es sorgt zuverlässig dafür, dass uns die Arbeit nicht ausgeht.

Wenn ein System lange gelernt hat, Sicherheit über Aktivität, Kontrolle und Anstrengung herzustellen, fühlt sich Entspannung zunächst ungewohnt an. Bei Erschöpfung verstärkt sich dieser Effekt häufig, weil vertraute Routinen weniger Energie verlangen als neue Verhaltensweisen.

Deshalb reicht es vielen Menschen nicht, sich häufiger „zusammenzureißen und zu entspannen“. Auch das kann nämlich schnell wieder zur nächsten Aufgabe werden, die ordentlich erledigt werden soll.

Hilfreicher ist die Frage:
Was müsste mein inneres System neu lernen,
damit ich mich auch ohne dauernde Anspannung sicher fühle?

Anstrengung bindet Energie, die dir an anderer Stelle fehlt

Dauernde innere Anspannung kostet. Das merkst du manchmal als Müdigkeit oder Gereiztheit, als Erschöpfung, nicht-runterkommen.
Manchmal zeigt es sich viel unspektakulärer. Du hast weniger Lust auf Neues. Entscheidungen dauern länger. Du schiebst Dinge vor dir her, die dir eigentlich wichtig sind. Du erledigst das Dringende und kommst kaum zu dem, was du wirklich gestalten möchtest.

Gerade bei erfahrenen Menschen sehe ich das häufig. Sie haben Ideen. Sie besitzen Wissen und Kompetenz. Sie könnten einen nächsten Schritt gehen. Gleichzeitig wird so viel innere Energie für Absicherung, Kontrolle, Verantwortungsgefühl und gedankliche Dauerschleifen verbraucht, dass für Veränderung relativ wenig übrig bleibt.

Dann wirkt es von außen manchmal so, als fehle Motivation.

Ich sehe oft etwas anderes: Das vorhandene System ist schlicht sehr beschäftigt

Wenn sich alte Anstrengungsprogramme lösen, entsteht deshalb häufig keine spektakuläre neue Persönlichkeit. Es wird einfach wieder mehr Energie verfügbar. Für Entscheidungen. Für Kreativität. Für Kontakt. Für Genuss. Für Interesse. Für Bewegung. Für die Dinge, die längst wichtig sind und bisher immer hinter dem Funktionieren zurückstanden.

Das kollektive Feld macht es derzeit nicht leichter

Zu diesem persönlichen Anteil kommt für viele Menschen etwas hinzu, das ich in meiner Arbeit zunehmend stärker berücksichtige: die Wirkung des kollektiven Feldes. Wir leben seit Jahren mit einer hohen Dichte an Krisenmeldungen, Unsicherheit, Konflikten, wirtschaftlichem Druck und gesellschaftlicher Gereiztheit.
Wer feinfühlig ist und viel wahrnimmt, reagiert darauf häufig stärker.

Ich spreche hier gern vom toxischen Sog des kollektiven Feldes

Damit meine ich keinen geheimnisvollen Vorgang. Ich meine die ganz konkrete Erfahrung, dass Angst, Alarm, Empörung und ständige Problemorientierung ansteckend wirken können. Du liest Nachrichten, hörst Gespräche, spürst Anspannung in deinem Umfeld und merkst irgendwann kaum noch, wie viel davon du innerlich mitträgst.

Gerade Reife und Alte Seelen haben oft ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl und eine feine Wahrnehmung. Sie sehen Zusammenhänge, nehmen Entwicklungen wahr und möchten einen sinnvollen Beitrag leisten. Das kann schnell in eine alte bekannte Richtung kippen: Dann wird aus Wahrnehmung Zuständigkeit. Aus Mitgefühl wird Mittragen. Aus Verantwortungsbereitschaft entsteht erneut Anstrengung.

Deshalb arbeite ich derzeit verstärkt an diesem Punkt:
Wie kommen wir aus diesem kollektiven Zustand von Alarm und Erschöpfung wieder heraus?

Für mich beginnt das sehr konkret bei einzelnen Menschen. Bei der Frage, welche Zustände wir täglich nähren und weitergeben und wie viel davon überhaupt noch zu uns gehört. Denn kollektiver Druck bleibt nicht irgendwo „da draußen“. Er landet in unserem Alltag, in unserem Körper, in unseren Entscheidungen und in der Art, wie wir miteinander umgehen. Und wie wir mit uns selbst umgehen.

Was andere an deinem Umgang mit Anstrengung erleben

Das betrifft nicht nur Menschen mit einem eigenen Business oder einer Führungsposition. Es betrifft uns alle, die mit anderen leben, arbeiten, entscheiden und Verantwortung teilen. Eine berufstätige Mutter wirkt auf ihre Kinder. Ein Rentner wirkt auf seine Familie und seinen Freundeskreis. Eine Kollegin prägt die Stimmung in einem Team. Ein Mensch, der Angehörige begleitet, gibt ebenfalls etwas weiter durch die Art, wie er mit Belastung umgeht.

Wir vermitteln ständig etwas darüber, wie Leben angeblich funktioniert. Meist tun wir das ganz ohne Absicht.

Wenn jemand dauerhaft unter Spannung steht, ständig verfügbar ist und sich erst dann eine Pause erlaubt, wenn alles erledigt ist, bekommen andere eine Botschaft über Verantwortung mit. Wer immer zuerst an die Bedürfnisse anderer denkt, vermittelt ebenfalls etwas darüber, was als selbstverständlich gelten soll. Wer sich selbst ständig übergeht, prägt damit sein Umfeld genauso wie jemand, der Grenzen setzt und trotzdem zuverlässig bleibt.

Besonders deutlich wird diese Wirkung dort, wo andere Menschen sich an uns orientieren. Das kann im eigenen Unternehmen sein, in einer Praxis, in einem Team, in einer Familie, in einer Partnerschaft oder im Freundeskreis.

Und genau hier wird es für Selbstständige, Unternehmer*innen, Praxisinhaber*innen, Coaches und Führungskräfte noch einmal wichtig. Wer Verantwortung für Mitarbeitende, Kund*innen oder Klient*innen trägt, vermittelt nicht nur Inhalte oder Entscheidungen. Die eigene Art zu arbeiten ist ebenfalls Teil der Wirkung. Menschen erleben, ob du ständig unter Strom stehst, ob Fehler sofort Alarm auslösen, ob du Pausen ernst nimmst, ob du erreichbar bleibst, obwohl dein Arbeitstag längst vorbei ist und ob du die Erwartungen an andere auch selbst vorlebst.

Ein Satz wie „Achte gut auf dich“ wirkt irgendwann wenig glaubwürdig, wenn die Person, die ihn ausspricht, selbst permanent über ihre Grenzen geht. Das gilt für Führungskräfte genauso wie für Coaches, Therapeut*innen, Eltern oder Menschen, die in ihrem privaten Umfeld oft die tragende Rolle übernehmen.

Wer willst du für die Menschen in deinem Umfeld sein?

Ich finde diese Frage hilfreicher als die nächste Überlegung, wie du noch belastbarer werden könntest.

Was sollen andere durch dich erleben?
Vielleicht möchtest du jemand sein, der Verantwortung übernimmt und trotzdem bei sich bleibt. Jemand, der zuverlässig ist und seine Grenzen kennt. Jemand, der Entscheidungen trifft, ohne vorher drei Tage innerlich Alarm zu veranstalten. Jemand, der helfen kann, ohne automatisch alles zu übernehmen.

Das ist für mich inzwischen auch gesellschaftlich relevant

  • Wir brauchen Menschen, die in angespannten Situationen noch denken können.
  • Menschen, die Druck wahrnehmen und ihn nicht automatisch weiterreichen.
  • Menschen, die mitfühlen, ohne alles zu ihrem eigenen Thema zu machen.
  • Menschen, die Freude und Genuss zulassen, obwohl auf der Welt gleichzeitig schwierige Dinge geschehen.

Gerade feinfühlige Menschen geraten schnell in eine Art inneren Dauerauftrag. Sie nehmen viel wahr und schließen daraus unbewusst, dass sie auch entsprechend viel tragen müssten. Das erschöpft auf Dauer und hilft dem Umfeld oft weniger, als man selbst glaubt.

Vielleicht brauchst du deine alte Anstrengung so heute gar nicht mehr

Viele Anstrengungsprogramme sind alt und hatten einmal einen guten Grund. Wer früh Verantwortung übernehmen musste, hat gelernt, Situationen vorauszusehen. Wer mit Leistung Anerkennung bekam, hat Verlässlichkeit entwickelt. Wer Konflikte vermeiden wollte, wurde vielleicht besonders aufmerksam für Stimmungen. Wer schwierige Zeiten bewältigen musste, hat Kontrolle als hilfreich erlebt.

Solche Fähigkeiten können wertvoll bleiben. Schwierig wird es, wenn dein inneres (Nerven-)System sie ständig einschaltet, auch wenn die heutige Situation das gar nicht verlangt. Dann wird aus Aufmerksamkeit Wachsamkeit. Aus Verantwortungsgefühl wird Zuständigkeit für alles. Aus Sorgfalt wird Kontrolle. Aus Hilfsbereitschaft wird Selbstüberforderung.

Die entscheidende Entwicklung besteht für mich darin, mehr Wahlmöglichkeiten zu bekommen

  • Du kannst aufmerksam sein, ohne ständig angespannt zu sein.
  • Du kannst Verantwortung übernehmen und anschließend wirklich Feierabend machen.
  • Du kannst anderen helfen und trotzdem unterscheiden, was bei ihnen bleiben darf.
  • Du kannst sorgfältig arbeiten und etwas unfertig lassen, wenn der Tag vorbei ist.

Das hört sich unspektakulär an. In der Praxis verändert es sehr viel.

Wenn das Unterbewusstsein neue Erfahrungen braucht

Ein Muster löst sich selten vollständig auf, weil wir es verstanden haben. Verstehen schafft Orientierung. Es hilft dir zu erkennen, wann ein Automatismus anspringt und welche inneren Regeln möglicherweise dahinterliegen. Aber es nur zu wissen, ändert nichts. Der Verstand hilft uns hier nicht weiter. Keinen verd….. Millimeter, um es mal ganz deutlich zu sagen.

Die eigentliche Veränderung braucht oft mehr.

Dein System muss ERLEBEN, dass nichts Schlimmes passiert, wenn du nicht alles kontrollierst. Dass du wertvoll bleibst, wenn du weniger leistest. Dass andere Menschen ihre eigenen Aufgaben tragen können. Dass du dazugehören darfst, auch wenn du gerade nichts beiträgst. Dass ein freier Nachmittag kein Problem erzeugt, nur weil du ihn wirklich frei lässt.

Genau dort setze ich in meiner Arbeit an. Ich arbeite mit dem Unterbewusstsein, mit alten Rollen und Schutzprogrammen, mit familiären und transgenerationalen Prägungen und, wenn es für den jeweiligen Menschen stimmig ist, mit seelischen und energetischen Ebenen.

Dabei geht es immer um eine konkrete Frage:
Was hält dieses Muster heute noch aufrecht und was braucht dein System, damit es seine alte Aufgabe loslassen kann?

Im Oktober im SeelenRaum: Anstrengung wandeln

Im Oktober widmen wir uns diesem Thema im SeelenRaum mit unserem Monatsthema. Nennen wir es hier einmal: Anstrengung wandeln. In der Gruppe selbst wird das Motto verfeinert und mit einer Neuausrichtung verbunden, also: statt Anstrengung, wo soll es denn hingehen?

  1. In der ersten Live-Session arbeiten wir mit den unbewussten Kopplungen, die hinter dauernder Anstrengung liegen können.
    Dabei geht es unter anderem um Sicherheit, Kontrolle, Leistung, Verantwortungsgefühl, Zugehörigkeit und Wert.
  2. Im zweiten Termin vertiefen wir die Veränderung mit Q&A und einer geführten Hypnose.

Der SeelenRaum ist für Menschen gedacht, die ein Thema nicht nur verstehen möchten, sondern mit den Ebenen arbeiten wollen, auf denen es tatsächlich verankert ist.

Hier findest du alle Informationen zum SeelenRaum – klick!

Du kannst einen einzelnen Monat buchen oder den SeelenRaum über einen längeren Zeitraum nutzen.

Was wir weitergeben, beginnt im eigenen Alltag

Ich möchte in den nächsten Monaten noch stärker mit der Frage arbeiten, wie wir aus diesem kollektiven Kreislauf von Druck, Angst, Erschöpfung und ständiger Anspannung herauskommen. Das beginnt weder mit großen Konzepten noch mit dem Versuch, andere Menschen zu verändern. Es beginnt damit, wie wir selbst leben.

Ein Mensch, der weniger unter innerem Druck steht, reagiert anders. Er entscheidet anders. Er kann besser unterscheiden, was wirklich wichtig ist. Er gibt Konflikte weniger ungefiltert weiter. Er hat mehr Zugang zu Kreativität, Humor und Lösungen.

Und das bleibt nicht bei diesem Menschen.

Es wirkt in Familien, Freundschaften, Unternehmen, Praxen, Teams und überall dort, wo Menschen miteinander leben und arbeiten.

Niemand muss dafür missionieren. Niemand muss anderen erklären, wie sie zu sein haben. Menschen erleben, wie du mit dir, mit Druck und mit Verantwortung umgehst.

Das reicht oft schon. Niemand von uns – auch ich nicht – werden das immer und perfekt hinbekommen. Das muss auch nicht. So wie es jede*r von uns macht, ist es genau richtig. 💗

Und vielleicht ist genau das ein ziemlich guter Beitrag in einer Zeit, in der noch mehr Anstrengung wirklich nicht das ist, was uns fehlt.